Stand: 25.10.2020

Die Wesser GmbH setzt sich als Dienstleister seit vielen Jahren durch bundesweite Mitgliederkampagnen nachhaltig für das Bestehen der größten Hilfs- und Naturschutzorganisationen in Deutschland ein. Unsere Arbeit ist für den Erhalt dieser Organisationen essenziell und wichtig. Die diesjährige Corona-Pandemie und die Notwendigkeit die Bevölkerung und unsere Mitarbeiter vor einer Übertragung dieser Infektionskrankheit zu schützen, stellt uns bei der Umsetzung unserer Aufgabe vor neue Herausforderungen. Da unsere Mitarbeiter täglich zu anderen Menschen persönlichen Kontakt aufnehmen, haben wir zukünftig eine besondere Verantwortung in der Umsetzung dieser Tätigkeit. Unsere Health Guidelines beinhalten Maßnahmen und Verhaltensregeln zur Vermeidung der Weiterverbreitung übertragbarer Infektionskrankheiten – im Speziellen die Übertragung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2).

Die beschriebenen Verhaltensregeln und Maßnahmen sind verbindlich für unsere Mitarbeiter/innen und dienen dabei sowohl dem Selbstschutz, aber auch dem Schutz aller Personen, zu denen unsere Mitarbeiter im Rahmen ihrer Tätigkeit Kontakt haben. Die Maßnahmen und Verhaltensregeln wurden aus den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) abgeleitet.
Die Wesser Health Guidelines werden regelmäßig geprüft, und nach den neusten Erkenntnissen angepasst und aktualisiert. Eine Einhaltung der beschrieben Maßnahmen und Verhaltensregeln ist für alle unsere Mitarbeiter zu jeder Zeit verbindlich.

Verhaltensprotokoll bei Verdachtsfällen

Zentrale Richtlinien

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat klar formuliert, dass alle Betriebe niemanden krank zur Arbeit schicken dürfen.

Niemals krank zur Arbeit!
Personen mit erkennbaren Symptomen (auch leichtes Fieber, Erkältungsanzeichen, Atemnot) verlassen den Arbeitsplatz bzw. bleiben zu Hause, bis der Verdacht ärztlicherseits aufgeklärt ist. Hier sind auch die Beschäftigten gefragt, ihre gesundheitliche Situation vor Arbeitsbeginn zu prüfen, um ihre Kolleginnen und Kollegen nicht in Gefahr zu bringen.

Jedes Team sollte daher intern sicherstellen, dass jeder fit ist. Sollte es Bedenken geben ist sofort Rücksprache mit dem Vertrieb zu halten.

Anreise aus Risikogebieten
Wir empfehlen immer rechtzeitig einen negativen Coronatest vorweisen zu können, wenn man aus einem Risikogebiet, mit einer 7-Tage-Inzidenz über 50, anreist.
Beim geringsten Verdacht einer Infektion ist unverzüglich mit dem Vertrieb Kontakt aufzunehmen. Jegliche Krankheitssymptome sind beim Teamleiter meldepflichtig. Wie im Einzelfall verfahren wird, entscheiden wir gemeinsam in Absprache mit den Kunden.

Die Teamgröße beeinflusst eine mögliche Verbreitung wesentlich. Daher planen wir momentan Teams mit 4-8 Mitarbeitern. Mehr als 10 Mitarbeiter dürfen nicht in einem Team sein. Coaches zählen dabei nicht zur Teamgröße dazu. Den Teams werden weiterhin mindestens ein Auto pro 5 Mitarbeiter zur Verfügung gestellt.

Die Teams werden allerdings auch bei einer gelockerten Lage tendenziell kleiner bleiben, da es einen großen Unterschied macht, ob sich bei einer Infektion 5 oder 14 MitarbeiterInnen in Quarantäne begeben müssen.
Das BMAS fordert von allen Betrieben, den Mindestabstand in möglichst allen Prozessen einzuhalten.

In unserem Fall ist es daher wichtig diese Regel immer einzuhalten, und im Zweifel lieber auf das Werbegespräch zu verzichten. Im Laufe des Gesprächs ist es sicher eine gute Praxis auch darauf hinzuweisen, dass man sich an den Abstand hält, damit es dem Bürger / der Bürgerin bewusst wird.

Auch bei der Darbietung der Projekte über das Tablet muss der Sicherheitsabstand immer sichergestellt sein, und darf nicht zu einer Verringerung des Abstands führen.

Ein Werbegespräch ist zu unterlassen, wenn:
Die Kontaktperson am Coronavirus (SARS-CoV-2) erkrankt ist, wegen des Verdachts unter Quarantäne steht, oder grippeähnliche Symptome zeigt (Diese Informationen sind möglichst zu Beginn des Gesprächs abzufragen)

Die Kontaktperson sich kritisch zu der Werbeaktion während der Corona-Krise äußert oder ein Gespräch aus diesem Grund als unangenehm empfindet.
Wir empfehlen jeder/jedem MitarbeiterIn aus hygienischen Gründen einen eigenen Gesichtsschutz mitzubringen. Bitte überprüft, ob dieser auch als zulässig gilt. Es kann durchaus sein, dass die Regeln diesbezüglich mit der Zeit verschärft werden.

Es existieren verschiedene Schutzmöglichkeiten
1. Klassischer OP Mundschutz
2. Sicherheitsmaksten (FFP2/FFP3)
3. Stoffmasken
4. Faceshields

In manchen Bundesländern, oder Regionen, können bestimmte Schutzformen verpflichtend, bzw. andere nicht zugelassen sein. Jeder Werber ist verpflichtet sich selbst da immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Wir stellen allen Teams Faceshields und in begrenztem Umfang FFP2 Masken zur Verfügung stellen. Jede/r WerberIn kann selber entscheiden mit welchem zulässigem Schutz er oder sie sich am wohlsten fühlt. Natürlich können nur in der Region zugelassen Schutzmittel verwendet werden.
Im öffentlichen Raum dürfen sich weiterhin meist nur 2 Haushalte zusammen aufhalten. Formell gelten unsere Arbeitsgemeinschaften nicht als ein Hausstand. Bei einer Autofahrt befindet man sich immer im öffentlichen Raum, auch wenn man das intuitiv vielleicht anders bewerten würde. In einem Auto dürfen sich mehrere Mitarbeiter aufhalten, solange es sich um eine geschäftliche Fahrgemeinschaft handelt. Dann gelten die gleichen Regeln, wie beim öffentlichen Nahverkehr. Jeder muss daher im Auto eine Maske tragen. Ein Faceshield ist da nicht ausreichend. Der Fahrer darf allerdings nur eine Maske tragen, wenn man sein Gesicht weiterhin noch gut erkennt, da es verboten ist vermummt Auto zu fahren.
Diese Regel muss dringend eingehalten werden, da die Polizei genau das regelmäßig kontrolliert!
Sollte es notwendig sein eine Wohneinheit zu betreten. Sei es, weil in der Region keine alternativen sanitären Einrichtungen sind, oder eine andere Situation es erfordert, muss der Werber immer einen Mundschutz tragen und sich vor und nach betreten der Wohnung die Hände desinfizieren. Selbstverständlich muss der Bürger zu 100% damit einverstanden sein, und darf selbst zu keiner Risikogruppe zählen.

Der Kontakt mit Personen ist jeder Zeit zu meiden. Gleichzeitig sollten alle WerberInnen bei älteren Personen noch vorsichtiger sein, und sich klarer rückversichern, dass ein Gespräch auch gewünscht ist. Wir stellen daher allen Teams Desinfektionsmittel in ausreichendem Umfang zur Verfügung.

Arbeitsmaterialien dürfen natürlich weiterhin ausgeteilt werden, wenn dabei der Mindestabstand nicht unterschritten wird, und der Kunde sich das wünscht. In der Werbeplanung versuchen wir die Anzahl der Materialien möglichst auf null zu reduzieren.

Während des Arbeitstages kann es Sinnvoll sein mit Einmal-Handschuhen zu arbeiten. Diese müssen allerdings nach Gebrauch sofort entsorgt werden. Wer ohne Handschuhe arbeitet, muss sich auch Tagsüber die Hände mehrmals desinfizieren, und sollte es möglichst vermeiden sich ins Gesicht zu fassen. Auch die BürgerInnen sollten nach einem Gespräch gebeten werden sich die Hände zu waschen.

Im Team ist es faktisch unmöglich, jederzeit einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern zu halten. Umso wichtiger ist es, dass nur gesunde MitarbeiterInnen anreisen und die üblichen Hygieneregeln eingehalten werden, nachzulesen beim BZgA unter „Hygiene Tipps“, besonders:

Regelmäßiges und gründliches Händewaschen, besonders vor dem Essen oder der Zubereitung von Speisen, nach dem Heimkommen, nach dem Toilettengang, nach dem Naseputzen, usw. Damit werden gegebenenfalls Schmierinfektionen vermieden.

Das Einhalten einer hygienischen "Nies-/Hustetikette" ist verbindlich.

 Die Wohnung soll mehrmals täglich kurz gelüftet, gereinigt und so gewissenhaft wie möglich desinfiziert werden. 

Hier findest du alle Empfehlungen und Richtlinien auf der Seite des RKI
Jedes Team sollte zusätzliche Hygienemaßnahmen treffen!
Waschgelegenheiten bzw. Desinfektionsmittel werden von Wesser bereitgestellt, um die erforderliche häufige Handhygiene am Ein-/Ausgang und im Werbegebiet zu ermöglichen. Kurze Reinigungsintervalle für gemeinsam genutzte Räumlichkeiten, Firmenfahrzeuge, Arbeitsmittel und sonstige Kontaktflächen verbessern den Infektionsschutz weiter.
Wir haben aktuell drei Verfahren, über die ein neues Mitglied seine Mitgliedschaft bestätigen kann.

A. Komplett kontaktlos durch Audio-Verifizierung der wichtigsten Daten. Der Bürger bzw. die Bürgerin muss nur die wichtigsten Vertragsbedingungen und seinen / ihren Namen laut sagen, und sich einverstanden zeigen.

B. "Ohne Unterschrift": Es wird nur die Bestätigungsmail, oder der übliche Brief verschickt. Diese Form ist rechtskräftig, bis ihr widersprochen werden sollte.

C. Durch Unterschrift mit einem unbenutzten Kuli (Giveaway). Wir werden jedes Team mit so vielen Kulis wie möglich ausstatten, damit diese gerne weitergegeben werden.
Es ist wichtig auch die BürgerInnen an selbstverständliches zu erinnern. Auch dadurch zeigt jede/r WerberIn Kompetenz und Empathie. Gerade nach einem längeren Gespräch sollte man sich automatisch die Hände waschen, um immer auf der sicheren Seite zu sein.

Je nachdem in welchem Bundesland, bzw. Landkreis geworben wird, können die Vorgaben auch restriktiver sein. Diese werden dann gesondert mit jedem Mitarbeiter und dem jeweiligen Teamleiter abgesprochen, und müssen zwingend eingehalten werden.

Maßnahmenkatalog